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STIMM(t) BLOG

der Blog rund um Stimme und Gesang

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Die Superpower von Musik

Musik ist eine universelle Sprache. Sie verbindet uns, sie bewegt uns, sie hält uns gesund und macht glücklich. Ein Leben ohne Musik wäre eigentlich undenkbar. Wie sie auf unseren Körper und die Psyche wirkt, kannst du hier nachlesen.

Umgeben von Musik

Musik weckt uns, lässt uns in den Tag starte und mit beruhigender Musik schlafen wir Nachts besser ein. Unser Telefon ruft uns untertags mit einem Song als Klingelton und in Film und Fernsehen ist Musik allgegenwärtig.

Was wären Filme wie Psycho oder Der Weiße Hai ohne ihre markanten Musik? Oder denke an Star Wars… (und schon läuft die Titelmelodie im Kopf ab, oder?)
Musik steigert die Spannung (zeigt damit auch an, wann es besser ist weg zu schauen) und schenkt uns Gänsehaut.




Musik erzeugt Emotionen.

Auch am Beispiel der Filmmusik oben wird klar: Musik macht was mit uns.
Es ist eigentlich kein Zufall, dass wir uns einen bestimmte Song zu einer bestimmten Zeit anhören. Je nach Stimmungslage hören wir, was uns wieder Kraft gibt, uns motiviert, beruhigt oder uns das Gefühl von Geborgenheit oder Verständnis gibt. Musik berührt uns. Und Emotionen werden im limbischen System verarbeitet.

Musik ist Bewegung

Egal welches Genre: Musik lässt einen nie still stehen. Der Rhytmus der Musik regt unseren Körper fast schon instinktiv zur Bewegung an. Ganz gleich welches Genre, vom wippen eines Fußes bis hin zum Headbangen: Musik ist Bewegung. Bein Sport hilft Musik und ein gewisser Rhythmus uns zu motivieren, damit wir unsere Höchstleistungen bringen können. Ob Marathon oder Gewichtheben. Ob Aerobic, Zumba oder Gartenarbeit. Alles wirkt irgendwie einfacher wenn man Musik hört!

WIE UNSER GEHIRN AUF MUSIK REAGIERT

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Welche Musik wir hören, verrät das Muster unserer Hirnaktivität. Ob und wie sich das Muster der Aktivität auch zwischen verschiedenen Musikgenres unterscheidet, hat im August 2013 ein Forscherteam um den Studienleiter Vinoo Alluri von der Universität von Iyväskylä in Finnland untersucht. Für ihre Studie spielten sie Probanden mehrere unterschiedliche Musikstücke vor, darunter Ausschnitte aus einem Vivaldi-Konzert, ein Jazzstück von Miles Davis, Blues, einen argentinischen Tango und ein Stück von den Beatles. Während die Teilnehmer der Musik lauschten, zeichneten die Forscher ihre Hirnaktivität mittels der fMRT auf. Wie erwartet, gab es einige Areale, die von allen Musikarten aktiviert wurden: Bereiche in der Hörrinde, im Emotionen verarbeitenden limbischen System und im motorischen Cortex. Aber es gab auch Unterschiede: Besonders komplexe Musikstücke lösten eine höhere Aktivität im rechten Schläfenlappen aus. Und noch etwas wurde deutlich: Bei Liedern mit Text, beispielsweise Popsongs, verschob sich die Aktivität von der linken überwiegend in die rechte Hirnhälfte.
Quelle: „Musik in der Hirnforschung“/ br.de

MUSIK IST ÜBERALL

Mit Musik in Kaufhäusern soll unser Kaufverhalten beeinflusst werden, in U-Bahnstationen vieler Städte wird musikalische Beschallung zur Stärkung des Sicherheitsgefühls eingesetzt. Musik wird aber auch im medizinischen Bereich eingesetzt. Z.B. bei der Intensivpflege von Frühgeborenen. Sanfter Gesang gibt Babys ein Gefühl von Geborgenheit.

Im Sportkrankenhaus in Lüdenscheid hören Patienten Musik, die sie selbst zusammengestellt haben. Die Mediziner wenden bei der Anästhesie und Operationsvorbereitung Musik ein, um Stressreaktionen zu dämpfen. So haben die sie festgestellt das sie die Beruhigungsmittel, die man vor der Narkoseeinleitung der OP verabreicht, um 50% der sonst üblichen Dosis senken können. Und so werden auch postoperativ rund 50% weniger an Schmerzmitteln gebraucht.

FAZIT

Musik und Singen(!) macht glücklich und hält gesund. Studien beweisen, dass hören von Musik und vor allem das Singen selbst, setzt Endorphine (Glückshormone) frei, aktivieren den Parasympathikus und optimieren den Herzrhythmus, senkt Stress und stärkt Atemwege und Immunsystem. Musik bereichert unser Leben, stärkt das Selbstbewusstsein und fördert unsere Kreativität.
Gibt es was schöneres, dass auf so vielen Ebenen positiv wirkt?
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