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der ÄTHERISCHE ÖLE BLOG

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HOT OILS

Vielleicht hast du schon mal den Begriff "heiße" Öle gehört, der manchmal von Öle-Anwendern erwähnt wird.
Dabei handelt es sich um die Öle, die auch auf den Flaschen als "verdünnen/dilute“(D) oder als "empfindlich/sensitiv“ für die sichere Anwendung gekennzeichnet sind.

DIE DO´S & DONT´S FÜR HOT OILS

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Der Begriff "heißes" Öl kommt von der Empfindung, die sie auslösen können, wenn sie topisch aufgetragen werden. Diese so genannten „heißen“ Öle können dir also entweder ein brennendes Gefühl auf der Haut, oder ein würziges Brennen bei der inneren Anwendung verleihen. In alphabetischer Reihenfolge sind diese Öle:

  • CASSIA
  • CINNAMON BARK (Zimtrinde)
  • CLOVE (Nelke)
  • OREGANO
  • THYME (Thymian)

Bei jedem dieser Öle ist besondere Vorsicht geboten, sie sollten nur mit Trägeröl aufgetragen werden um Hautreaktionen zu vermeiden. Unabhängig von der individuellen Empfindlichkeit.
Alternativ kategorisiert doTERRA auch andere Öle als "empfindlich" (S), man nennt die folgenden Öle auch "warme" Öle. Dazu gehören Öle wie :

  • BLACK PEPPER (Schwarzer Pfeffer)
  • LEMONGRASS (Zitronengras)
  • WINTERGREEN
  • PFEFFERMINZE

Diese Öle können für sensible Gruppen (d. H. Kinder und ältere Menschen, Menschen mit sensibler Haut) sehr stark sein, wenn sie nicht verdünnt werden.

Ätherische Öle zu verdünnen bedeutet, spezielle Öle sicher zu verwenden und die natürlichen Wirkstoffe für dich und deine Lieben deinem Körper bestens zur Verfügung zu stellen.
An dieser Stelle soll aber UNBEDINGT ERWÄHNT WERDEN: du brauchst keine Angst haben die sog. „heissen Öle“ zu verwenden, nur weil sie mit Trägeröl verdünnt werden sollten. Du solltest nur eine zusätzliche Portion Achtsamkeit anwenden, um diese Öle sicher und effektiv zu verwenden.
Gerade weil jeder Mensch anders darauf reagieren kann.
Hier erfährst du, wie die die „heissen Öle“ sicher anwenden kannst:

1) VERWENDE EIN FETTENDES TRÄGERÖL

Trage „heiße“ Öle sicher auf, indem du vorher ein Trägeröl auf die Hautstelle aufträgst.
Für Öle in heißer oder verdünnter Kategorie (D, S) wird empfohlen:
1 Tropfen ätherisches Öl auf 10 Tropfen Trägeröl (für Erwachsene) zu verdünnen.

Für „warme“ Öle wird empfohlen: 1 Tropfen Öl in fünf Tropfen Trägeröl zu verdünnen (für Erwachsene).

Für Kinder ist eine zusätzliche Verdünnung empfohlen. (die sog. NEAT/PUR-Öle (N) können ohne Verdünnung angewendet werden, wenn du mit dem Öl vertraut bist und keine Reaktionen zeigst).

Aber die Verdünnung ist generell nie eine schlechte Sache. Es verändert die Wirksamkeit des Öls nicht, nur weil man ein Trägeröl verwendet. Im Gegenteil das fette Trägeröl trägt dazu bei, unerwartete Hautirritationen zu vermeiden und pflegt zudem auch noch die Haut.
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2) VERWENDE KEINE „HEISSEN“ ODER „WARME“ ÖLE IN DEINEM BADEWASSER

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Gib keine „heißen“ oder „warmen“ Öle (s.oben) in dein Badewasser.
Eine bevorzugte Methode der topischen Anwendung ist die ätherische Öle in einem warmen Bad zu genießen.
Die besten Öle für dein Badewasser, sind die Öle, die als „NEAT“ (N) ausgewiesen sind.
Diese Öle kann man unverdünnt auftragen und sind auch sicher für das Badewasser.

Mischen immer etwas Bittersalz, Milch oder Honig in das Badewasser bevor du die ätherischen Öle ins Badewasser hinzufügst. Das stellt sicher, dass sich dein ätherisches Öl mit dem Badewasser schön vermischt und nicht nur einfach auf der Wasseroberfläche schwimmt.

3) DIE VERWENDUNG FÜR DIE EINNAHME ODER BEI LEBENSMITTELN

Wenn du ein heißes Öle einnehmen möchtest, tropf das Öle bitte nicht direkt auf die Zunge oder in den Mund und schluck es so hinunter. Heiße Öle haben eine individuelle chemisch Zusammensetzung und haben einen speziellen Einfluss auf den Körper, denn diese Öle sind zu stark, um direkt eingenommen zu werden.

Willst du heiße Öle einnehmen, kannst du Leerkapseln verwenden (doTERRA Veggie Caps).
Tropfe die Öle in die Leerkapsel, verschließe sie wieder und schluck sie mit einem Glas Wasser (am besten zum Essen). Du kannst mit Oregano, Zimt und Thymian hervorragend deine Speisen würzen, kochen und backen.
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4) HEISSE ÖLE KANST DU IMMER DIFFUSEN

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Alle ätherischen Öle sind hervorragend dazu geeignet sie im Diffusor aromatisch zu verwenden.

Hier kannst du alles über die Vorteile nachlesen, die dir das diffusen von ätherischen Ölen bietet.

FINDE DEINE „EMPFINDLICHKEITS-STUFE“

Um festzustellen, ob du empfindlich auf ein Öl reagierst, führen Sie einen Patch-Test durch.
Trage 1-2 Tropfen Öl (immer mit 5-10 Tropfen Trägeröl bei heißen Ölen) auf ein Stückchen Haut am Unterarm auf. Beobachte diesen Bereich der Haut für etwa eine Stunde für eine spürbare oder sichtbare Reaktion. Aber meist erhältst du die eine Reaktion bereits innerhalb von 10 Minuten.

Du wirst wissen und spüren, ob du empfindlich auf ein bestimmtes Öl reagierst, wenn du Reaktionen auf der Haut, dem Verdauungssystem, dem Atmungssystem oder anderen Körperbereichen spürst.
Einige der Zeichen der Empfindlichkeit gegenüber einem Öl sind Schmerzen, Schwellungen, Irritationen oder Rötungen der Haut, Atembeschwerden und Magenverstimmungen.

FAZIT

Ätherische Öle sind hochwirksame Konzentrate der Natur und auf manche Öle kannst du stärker reagieren als auf andere. Das ist auch individuell bei allen Menschen anders. Und weil wir so unterschiedlich und individuell sind, hat uns auch die Natur zahlreiche Wirkstoffe geschenkt, die wir in Form von unterschiedlichen ätherischen Ölen anwenden können.

Das bedeutet nicht, dass du auf heiße Öle verzichten mußt, denn die Vorteile die sie deinem Körper schenken wenn du sie anwendest sind enorm!
Es kommt immer auf die sichere Anwendung und den Umgang mit ätherischen Ölen an.
Das fantastische ist, du lernst auf deinen Körper zu achten, zu spüren was er braucht, und das empfinde ich als das schönste an der Anwendung ätherischer Öle.
Denn: es gibt immer ein Öl für deine Bedürfnisse!

.... ich wünsche dir viel Spass beim entdecken deiner ätherischen Öle und der zahlreichen Vorteile, die diese mit sich bringen! Bei Fragen, kannst du dich jederzeit gerne an mich wenden.

Hinweis: die angeführten Produkte ersetzen keine ärztliche Diagnose, Behandlung oder Therapie und dient im Wesentlichen der Revitalisierung, Harmonisierung des Körperbefindens, der Aktivierung und Stärkung der Selbstheilungskräfte und der Steigerung des Wohlbefindens.

Quelle: doTERRA
© 2017 Ursula Prochazka
(Quelle: doTERRA Blog )
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